Partnerstadt Rotterdam

Liebe DNG Mitglieder,
Wie bereits angekündigt planen wir am 20-21. Mai 2017 ein Besuch in unsere Partnerstadt Rotterdam.

Bitte klicken Sie hier für das Programm und das Anmeldeformular.

In unser Partnerstadt Rotterdam ist immer etwas los
Hier steht das Festival Programm für 2017.


Rotterdam viert de stad – 75 jaar wederopbouw

Rotterdam Wereldwijd – Aktivitäten Kalender

Rotterdam

Städtepartnerschaft Köln-Rotterdam

Rotterdam ist nicht nur seit 1958 Partnerstadt Kölns, sondern auch Teil der 1958 gegründeten und 1983 bekräftigten Ringpartnerschaft zwischen Esch-Sur-Alzette, Lüttich, Turin, Lille und Köln. Dieser besondere Verbund sollte in erster Linie das Zusammenrücken Europas auf kommunaler Ebene fördern. Die Zusammenarbeit zwischen der niederländischen Stadt und Köln findet insbesondere in den Bereichen Soziales, Städtebau und Museen statt. Die persönliche Begegnung der Bürgerinnen und Bürger beider Städte erfolgt vor allem in Form von Sportveranstaltungen. Auch an Karneval können immer wieder Besucherinnen und Besucher aus der niederländischen Stadt in Köln begrüßt werden. Mitte der 80er Jahre wurden für sieben Jahre jegliche Aktivitäten ausgesetzt. Seit Mitte der der 90er Jahre werden wieder verstärkt kulturelle Veranstaltungen wie Lesungen und Konzerte durchgeführt. Die DNG möchte das Engagement für die Partnerschaft intensivieren und ist hierzu im Gespräch mit der Stadt Köln.

Rotterdam

Modernität ist das Markenzeichen von Rotterdam. So stehen im „Manhattan an der Maas“ diverse Wolkenkratzer weltberühmter Architekten wie Rem Koolhaas. Und kürzlich wurde in der zweitgrößten Stadt der Niederlande die spektakuläre Markthalle eröffnet. Doch das moderne Rotterdam kann auch anders: Seit ein paar Jahren liegt auf der Halbinsel Katendrecht ein historisches Kreuzfahrtschiff vor Anker, das Einheimische und Touristen gleichermaßen anlockt. Und seit 2014 hat die Stadt mit der „Van Nelle Fabriek“ auch ein UNESCO-Welterbe.

Die Van Nelle-Fabriek: UNESCO-Welterbe seit 2014

International anerkannte Architekten wie Norman Foster und Renzo Piano sowie  berühmte Architekturfirmen wie OMA und MVRDV spielen eine wichtige Rolle in der Modernisierung der Rotterdamer Stadtarchitektur. Jedoch hat Rotterdam auch einige historische Schmuckstücke in dem Bereich der modernen Baukunst zu bieten. Der 2014 erworbene UNESCO-Status für die „Van Nelle Fabriek“ bestätigt, dass die niederländische Hafenmetropole in ihrer architektonischen Geschichte viel zu bieten hat. Das Industriegelände der Van Nelle Fabrik – ein Ensemble von miteinander verbundenen Gebäuden – ist eines der Highlights der industriellen Architektur aus dem 20. Jahrhundert. Bereits kurze Zeit nach dem das Gebäude für die Kaffee- Tee und Tabakfabrik entworfen und erbaut wurde, beschrieben prominente Architekten die Fabrik als „den schönsten Anblick der modernen Zeit“ (Le Corbusier, 1932) und „ein Gedicht aus Stahl und Glas“ (Robertsen und Yerbury, 1930). Der amtierende Rotterdamer Bürgermeister Ahmed Aboutaleb erklärte, dass „die Van Nelle Fabrik definitiv eines der historischen Symbole ist. Ein Bauwerk einzigartig in seiner Form und Material und aus der sozialen Perspektive seiner Zeit weit voraus.“

Die neue Markthalle

Nachdem Königin Maxima 2014 die neue Markthalle eröffnete, hat sich das hufeisenförmiges, elf Stockwerke hohe und mit einem spektakulären Gemälde verzierte Gebäude zu einem Touristenmagneten entwickelt. Im Erdgeschoss, das 70 m mal 117 m groß ist, befindet sich der Markt mit den Buden. An den Längsseiten liegen Fachgeschäfte für Lebensmittel und Getränke, für Kochartikel und ähnliches. Im ersten Stock sieht man Gaststätten und Kneipen. Im zweiten bis zum elften Stockwerk liegen die 228 Wohnungen – von Ihnen aus haben die Bewohner das Markttreiben täglich im Blick.

Schwimmendes Hotel

Die „Rotterdam“ wurde von 1956 bis 1958 in der Hafenstadt an der Maas gebaut. Zunächst verkehrte das seinerzeit größte Passagierschiff der Welt einige Jahre im Liniendienst zwischen den Niederlanden und New York. Als Kreuzfahrtschiff ermöglichte es seinen Passagieren später, auf vornehme Art und Weise die Weltmeere zu erkunden. Nachdem die Stil-Ikone Ende der 90er Jahre ausgemustert wurde, war ihr Schicksal lange Zeit ungewiss – bis sich eine Gruppe niederländischer Investoren des einstigen nationalen Stolzes annahm. Mit viel Aufwand wurde das Dampfschiff in den darauf folgenden Jahren restauriert. Im Februar 2010 wurde die „Rotterdam“ als eigenständige Attraktion wieder eröffnet. Vier Landungsbrücken führen die Besucher seitdem in Schiffsbereiche unterschiedlichster Funktionen. Glamouröser Mittelpunkt ist ein Hotel mit 258 Kabinen, die über mehrere Decks verteilt und mit Originalmöbeln ausgestattet sind. Außerdem fungiert die „Rotterdam“ fortan als ein Museum, das sich selbst und seiner reichen Historie gewidmet ist, als Konferenzstandort und als gastronomische Attraktion – inklusive Open-Air-Bar und Sonnendeck.

Stadtrundfahrt „Splashtours“

In unmittelbarer Nähe zu dem Ozeanriesen ist ein Spektakel zu bewundern, das weithin für Staunen sorgt: Mehrmals täglich nimmt ein gelber Linienbus Kurs auf eine Rampe, um sich dort gezielt ins Wasser plumpsen zu lassen. Nachdem das abgesehen von seiner Farbe eher unscheinbare Vehikel  die architektonischen Aushängeschilder Rotterdams zuvor auf dem Landweg erkundet hat, setzt es seinen Rundkurs nun unbeeindruckt im Wasser fort. „Splashtours“ nennt sich der 75 Minuten dauernde Spaß, der die erhabene Skyline aus allen Perspektiven erkundet. Dahinter verbirgt sich eine niederländische Entwicklung, für deren Genehmigung nicht weniger als 29 verschiedene Lizenzen notwendig waren.

Museen

Unter den diversen Museen in Rotterdam ragen die beiden großen Kunstmuseen, das Boijmans van Beuningen und die Kunsthal, heraus. Die von Rem Koolhaas entworfene Kunsthalle (Kunsthal) zeigt jährlich 25 neue Ausstellungen, die alle Arten von kulturellen Ausdrucksformen abdecken: alte Kunst, neue Kunst, experimentelle Kunst, Fotografie, Design etc. Wie auch viele der anderen Museumsgebäude in Rotterdam ist die „Kunsthal“ ein architektonischer Höhepunkt für sich. Rem Koolhaas, der Architekt, beschloss, ihr eine außergewöhnlich große Fläche von 3.300 Quadratmetern m2 zu geben. Das ist genug Platz für fünf Ausstellungen gleichzeitig.

Das Museum „Boijmans van Beuningen“ verfügt über eine 140.000 Kunstwerke umfassende Kollektion. Die Ausstellung zeigt alte und moderne Kunst, Artefakte und Design. Ein Großteil der Kollektion ist im Museum zu sehen, während manche Skulpturen im benachbarten Skulpturenpark betrachtet werden können. Die Höhepunkte des Museums „Boijmans van Beuningen“ sind:

  • Selbstporträt von Fabritius 
  • „Das Kornfeld“ von Ruisdael
  • „Die Flucht der Medea“ von Rubens 
Außerdem finden Besucher im Museum Werke von Rembrandt, Van Gogh, Frans Hals, Jan Steen, Kandinsky, Magritte, Dalí, Kokoschka, Leonardo da Vinci, Cornell, Beckmann und vielen anderen. Die Gesamtkollektion aus Zeichnungen und Gemälden gilt als eine der wichtigsten der Welt.

Kulinarische Hauptstadt

Doch Rotterdam hat auch seine bedächtigen Seiten. Genuss zum Beispiel wird groß geschrieben in der multikulturellen Maas-Metropole. Das Fachmagazin „Special Bite“ hat die Hafenstadt nicht umsonst zur kulinarischen Hauptstadt der Niederlande erklärt. Regional mittlerweile eine feste Größe, doch international noch ein Geheimtipp, ist das mit einem Michelin-Stern dekorierte Restaurant „Ivy“ von Küchenchef Francois Geurds. Der Patron serviert im aufstrebenden Lloyd-Kwartier Molekularküche auf Basis biologischer Produkte. Ebenfalls einen Abstecher wert: Das Ladenlokal von Schmidt Zeevis, einer Fischhandlung in der Straße „Vasteland“, die täglich 130 frische Fischsorten in den Vitrinen präsentiert.

Offizielle Webseite der Partnerstadt Rotterdam
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